Parkett Verlegeanleitung - schwimmende Parkett Verlegung - AF Bodenbeläge Essen

Tischlerei Alexander Fritzsche
Tischlermeister und Gestalter im Handwerk
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Tischlerei Fritzsche  Boden   Parkett   Parkett Verlegung

Verlegeanleitung für schwimmend verlegte Bodenbeläge

Unsere Bodenbeläge sind Naturprodukte und sollten mit Sorgfalt behandelt werden.
Bewahren Sie die Dielen in der geschlossenen Originalverpackung in trockener Umgebung auf.
Schwimmend verlegte Böden können in den meisten Räumen des Wohnbereichs verlegt werden (mit Ausnahme von Bädern, Saunas sowie anderen Feuchträumen).
Bevor Sie mit der Verlegung beginnen, überprüfen Sie zunächst die zu verlegende Ware und den Untergrund auf Schäden und Unzulänglichkeiten (Um sicher zu gehen, kontaktieren Sie uns).
Wir können nicht für Fehler haftbar gemacht werden, die auf falsche Untergründe, Verlegefehler oder nicht empfohlenes Zubehör zurückzuführen sind.
Da Kork und Holz ein natürliches Material sind, kann es bei Sonneneinstrahlung zu Farbveränderungen kommen.
Kork neigt dazu heller zu werden, beim Holz ist die Holzsorte ausschlaggebend, ob es heller oder dunkler wird.
Eine Farbabweichung der einzelnen Dielen voneinander ist normal.
Diese ist durch den natürlichen Rohstoff gegeben und bringt auch die natürliche Schönheit zur Geltung.
Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, sollten die Dielen vor der Verlegung gemischt werden.


Klick Parkett (Fertigparkett)

Vorsicht


Parkett Verbindung

Schwimmender Bodenbelag, d. h. die ineinandergreifenden Dielen werden nur verleimt und über den vorhandenen Boden verlegt - es darf nicht genagelt oder vollflächig verklebt werden. Unsere Dielen müssen vor der Verlegung; in der Originalverpackung mind. 24 Stunden temperiert werden, um sich der Raumtemperatur anzupassen. Kork- und Holzparkett ist ein Naturprodukt, und jede einzelne Diele hat ihre eigene Farbe und Struktur. Aufgrund dessen müssen Sie die einzelnen Dielen mischen, um eine möglichst positive Optik erlangen zu können. Verlegen Sie unser Produkt nicht auf festen Unterböden ohne eine PE-Folie als Dampfsperre. Bei der Verlegung muß eine Dehnungsfuge von 5-10 mm zu den Wänden oder feststehenden Bauteilen eingehalten werden.

Erforderliches Werkzeug


Parkett Verlegewerkzeug
  • Stichsäge
  • Bohrer (z. B. für Heizkörperrohre)
  • Winkel und Schmiege (verstellbarer Winkel)
  • Hammer und Nägel
  • Meterstab und Kugelschreiber
  • Maurerschnur (dehnbar)
  • Parkettleim (D3)
  • Feuchtes Tuch (für den Leimüberschuss)
  • Unterleger (verschieden starke Holzplättchen)

Parkett Unterboden / Untergrund


Türzargen einschneiden

Schneiden Sie, wenn möglich, die Dielen unter den Zargen und Türrahmen zur Gewährleistung der Dehnungsfuge aus. Schwimmende Bodenbeläge können in der Regel auf vorhandenen Belägen verlegt werden. Handelt es sich hierbei jedoch um feuchtigkeitsdurchlässige oder ebenfalls schwimmende Bodenbeläge, müssen diese entfernt werden.

Parkett Dampfbremse


Parkett Folie - Dampfbremse

Auf mineralischen Untergründen muß eine Plastikfolie als Dampfsperre eingebracht werden, wobei die einzelnen Bahnen um ca. 20 cm überlappen und an den Wänden 5 cm hochstehen sollten. Höhenunterschiede von 3 mm auf einer Entfernung von über 1000 mm und 5 mm auf einer Länge von 2000 mm sind akzeptabel.

Parkett Ausmessen


Parkett Verlegerichtung

Die Dielen sollten in Richtung des einfallenden Lichtes der Fenster verlegt werden, um die bestmögliche Optik des Bodens zu gewährleisten. Der Boden wird nun ausgemessen. Falls die letzte Reihe schmaler als 10 cm ist, sollte die erste Reihe ebenso angepaßt werden.

Parkett Verlegung


Parkett Verlegung

Prüfen Sie, ob die Wände gerade sind, so daß die Dehnungsfuge vollständig von der Fußleiste abgedeckt wird. Beginnen Sie mit der ersten Diele immer auf der rechten Seite des Raumes. Denken Sie daran die "Unterleger" zu verwenden, und verlegen Sie die Dielen mit der Nut in die Raummitte zeigend. Verlegen Sie die ersten beiden Reihen, ohne Sie ineinander zu verleimen. Das Reststück aus der vorhergehenden Reihe (mind. 20 cm) wird dann in der nächsten Reihe als Anfangsstück benutzt. Diese Methode nennt man "fallende Längen", und sie spart Material ein.    Verlegen Sie zwei weitere Reihen, ohne diese zu verleimen.

Parkett Abstand


Abstand bei der Parkett Verlegung beachten

Nun können Sie die Richtung der Dielen kontrollieren. Sie sollten rechtwinklig zur Wand verlaufen. Falls die Wand jedoch sehr uneben sein sollte, ziehen Sie auf der ersten Dielenreihe eine Linie, und schneiden Sie die weiteren Dielen entlang dieser Linie zu. Danach nehmen Sie die bereits verlegten Reihen wieder auseinander. Bedenken Sie das Mischen der einzelnen Dielen, um die angenehmste Optik zu erreichen.

Parkett Verleimen


Parkett schwimmend verlegen

Beginnen Sie nun, die Dielen von der rechten Reihe aus zu verleimen. Den Leim erst auftragen, wenn die jeweilige Diele verlegt werden soll. Der Leimauftrag darf nur entlang der Nutkanten erfolgen. Halten Sie die Leimflasche angewinkelt zur Fuge, und tragen Sie den Leim gleichmäßig ca. 3 mm stark auf die Nutkanten auf. Drücken Sie dann die Dielen zusammen, und entfernen Sie überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Tuch.

Parkett mit Versatz


Parkett Schiffsboden

Prüfen Sie mittels eines Schnurschlages, ob die ersten drei Reihen korrekt verlegt worden sind. Lassen Sie dann den Leim für ca. 30 Minuten aushärten, und fahren Sie dann mit der weiteren Verlegung fort.

Parkett Messen


Parkett genau messen

Die letzten zu verlegende Reihe muß häufig zugeschnitten werden. Legen Sie hierzu die Dielen auf der vorletzten Reihe auf und ziehen die Konturen der Wand auf. Schneiden Sie dann die Dielen auf das korrekte Maß zu.

Parkett Montieren


Parkett montieren

Für Durchlässe am Ende einer Diele werden Löcher gebohrt, deren Durchmesser 10 mm größer ist als der des Rohres (Heizkörperrohr). Bei Rohren die durch die Dielen laufen, schneiden Sie die Diele in einem Winkel von 45° auf das Rohr an. Das hier entstehende Loch soll ebenfalls 10 mm größer sein als das Rohr selbst. Das ausgeschnittene Stück wird dann wieder in seine Position geklebt.

Parkett Leisten


Parkett Leisten

Einbauküchen und andere feste Möbelteile sollten nicht auf der Fläche von "schwimmenden Böden" stehen, da dieser Boden 5-10 mm zur Ausdehnung benötigt. Diese Dehnungsfuge ist jedoch unsichtbar von einer Fußleiste oder einem Winkelstück verdeckt. Falls Ihre Küche verstellbare Füße hat sollten diese neu justiert werden. Die Fußleisten und Winkelstücke müssen an der Wand befestigt werden. Diese dürfen nicht mit dem Fußboden verbunden werden, da ansonsten die Dehnungsfuge von 5-10 mm nicht gegeben sind.

Parkett unter Türzargen


Parkett vor Möbel einbauen

Falls Sie keine Fußleisten anbringen wollen, so können Sie die Teile Ihrer Einbauküche auch auf ein 15 mm starkes Brett stellen. Der Bodenbelag kann nun in seine Dehnungsfuge "hineinarbeiten".

Parkett Profile


Parkett Provile

Soll der Boden in angrenzende Räume verlegt werden, sollte eine Dehnungsfuge von ca. 10 mm eingebracht werden. Diese können Sie z.B. mit einer Profilleiste aus Metall oder einem T-Stück aus Holz überdecken, die am Boden verschraubt werden. Es ist wichtig, daß diese Leisten nicht zu fest verschraubt werden. Bei Flächen von mehr als 80 qm, sollte ebenfalls eine Dehnungsfuge eingebracht und überdeckt werden. Der übergang von dickere auf dünnere Bodenbeläge kann mit ein Ausgleichsprofil bewerkstelligt werden.

Parkett Verlegeanleitung

Warten Sie bitte ca. 6 Stunden, bevor Sie den fertig verlegten Fußboden begehen.

Nun können Sie die Unterleger entfernen und die Fußleisten anbringen.

In der Regel finden Sie in jeder zweiten Fußboden-Verpackung eine ausführliche Verlegeanleitung, des jeweiligen Fußboden Herstellers.

Aktualisierung: 02.06.2017 - 15:18